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Dienstag, 23. August 2016

Essen mit Kindern im Restaurant der Alptraum jeder Mutter

Hallo Ihr Lieben!

Vor ein paar Tagen wurde in einem Forum gefragt "Wie oft gehen Mütter mit ihren Kindern noch in ein Restaurant?"

Die Antworten kamen von nicht mehr sooft bis am liebsten gar nicht. Irgendwie ließ mich dieses Thema nicht los und selbst im Bett grübelte ich über diese Frage.

Dahinter steckt doch eigentlich ein warum?

Warum gehen Mütter nicht gerne mit ihren Kindern in ein Restaurant?






Jetzt fällt jeder Mutter bestimmt der letzte Restaurantbesuch ein, vielleicht machen sich auch Bauchschmerzen breit. War er doch nicht so, wie wir ihn uns in unseren Träumen ausgemalt haben? Wie wir ihn vorgezeigt oder gesagt bekommen, so wie er hätte doch funktionieren müssen. Die Vorzeigekinder gibt es im wenigsten Fall. Aber ganz ehrlich, fällt es uns nicht auch schwer, sich still und leise, ruhig sitzend auf dem Stuhl wartend zu konzentrieren, wenn der Magen doch schon dreifach Saltos macht und ein Konzert das es der Nachbartisch sicher nicht überhören kann?

Und in diesem Moment kam mir die Salamipizza in meiner Arbeit in den Kopf. Ich muss dazu sagen ich arbeite in einem Restaurant und sehe somit Eltern und Kinder die essen gehen sehr oft. Es sind nicht immer die gleichen, das steht nicht in Frage. Doch was löst bei ihnen die Schweißperlen aus? Jede Mutter benickt still die andere Mutter, weiß man doch um den harten Kampf beim Essen. Und dann auch noch in einem Restaurant, da wo es jeder sehen kann.

Geht es doch schon los, wenn die falschen Zutaten auf dem Essen sind. Bei uns ist es zum Beispiel die Salamipizza, diese immer leichte Nervosität bei Müttern auslöst. Sie ist ja nicht nur aus Salami, nein da hat sich auch noch Zwiebel in die Mitte gesetzt, und Knoblauch und eine OLIVE!

Du merkst wie sie dem Kind leise und schon im Flüsterton versucht zu erklären:

"Wir nehmen sie runter sobald die Pizza da ist!"

Doch der Horror hat schon seinen Lauf genommen. Als ob die Zwiebel, der Knoblauch und die eine OLIVE schon jedes Salamistück abgeschleckt hätte, so sieht nun der Blick des Kindes aus und das erklärt er auch lautstark. So laut ist es nicht, doch für Mütter hört sich jedes Wort in einem Restaurant um das 100 fache lauter an.

Oje dann kommt auch noch die Servicekraft und möchte die Bestellung aufnehmen. Kind möchte Salami, aber nicht wenn die anderen Zutaten schon oben sind. Jeder bestellt und du merkst wie die Schweißperlen an ihr ablaufen.

Die Pizza vom Kind kommt dran:

Mutter: EINE SALAMIPIZZA BITTE!

Kind: ICH MAG ABER DIE ZWIEBEL UND DEN REST NICHT!

Mutter: DAS GEHT ABER NICHT MEIN LIEBES KIND! WIR GEBEN SIE EINFACH RUNTER!!!

Kind möchte schon Luft holen und lautstark schreien das er das doch nicht mag.

Wir: Also eine kleine Pizza ohne Zwiebel, ohne Knoblauch und einer Olive das ist kein Problem. Das wissen wir, die meisten Kinder mögen so was nicht und da alles frisch gemacht wird, können wir auch noch alles weglassen.

Man merkt wie der Mutter ein Lächeln über das Gesicht huscht und sie erleichtert ihre Bestellung für ihr Essen auf sagen kann.

Ich werde ihr noch sagen das sie nicht die einzigste Mutter ist die dieses Problem mit der Salamipizza hat. Und frage mich leise, warum wir nicht schon so einen Bestellknopf für die Kindersalami haben. Aber liebe Mütter, es sind nicht nur Kinder die etwas nicht mögen, Geschmäcker sind eben verschieden.

Was ich damit sagen möchte, BITTE traut euch zu sagen wenn euer Kind etwas nicht gerne isst. Wir möchten ja das ihr in Ruhe essen könnt und ist das Kind glücklich sind es die Eltern auch.

Doch das ist nur ein Beispiel von vielen den man mit Kindern in einem Restaurant erlebt.





Ein paar Tipps wie man einen Restaurantbesuch halbwegs entspannt verbringen kann möchte ich euch noch geben.

1. Erwartet nicht zu viel von den Kindern

Wenn man immer sagt, bleibt still sitzen und seit leise, meist erreicht man damit das Gegenteil.

2. Das Lieblingsspielzeug mitnehmen

Nehmt doch das Spielzeug oder die Malsachen der Kinder mit. So kann man einige Zeit überbrücken und die Kinder sind beschäftigt.

3. Familienfreundliche Restaurants wählen

Ich würde mit meinen Kindern nie in ein 4 oder 5 Sternerestaurant gehen. Gut ganz ehrlich, da fühle ich mich auch nicht wohl. Aber es gibt immer mehr Restaurants die sich auf Familien spezialisieren und eine Spielecke haben. Gleich auch dort in der Nähe einen Tisch reservieren dann hat man die Kinder im Auge.

4. Die Bedienung fragen ob man Zutaten weglassen kann

Ich sehe es immer wieder das Kinder einfach bestimmte Lebensmittel nicht mögen. Und ich war früher auch so ein Kind das nicht alles gegessen hatte. Ihr dürft gerne fragen ob man etwas weglassen kann. Es spart euch viel Stress.

5. Stoßzeiten nicht vergessen.

Es kommt immer wieder vor das sich viele Tische entscheiden, alle genau zur gleichen Zeit zu kommen. So kann es auch mal zu Wartezeiten kommen. Lieber etwas eher gehen und nicht erst, wenn die Kinder zu müde oder zu hungrig schon sind. Am besten sind immer die Zeiten vor 12.00 Uhr und vor 18.00 Uhr.

6. Vorspeisen

Wenn ihr Vorspeisen bestellt, bestellt auch gleich das Kinderessen dazu. Und zwar aus dem Grund, es dauert sonst noch länger.

7. Unfälle gelassen sehen

Ja es kann mal passieren das ein Glas umgeschüttet oder das Essen auf dem Boden landet. Auch wenn die Tischnachbarn genervt schauen, einfach drüber lächeln. Wer fehlerlos ist werfe den ersten Stein!

Wie seht ihr die Restaurantbesuche mit eurem Kind?
Liebe Grüße

Eure Julie

Donnerstag, 4. August 2016

Mama und Papa bitte zieht nicht an uns! Trennungskinder werden hin- und hergeschoben

Hallo Ihr lieben, 

heute gibt es wieder mal einen nachdenklichen Beitrag. Und ich habe mir lange überlegt ob ich ihn veröffentliche. Doch ich sehe es immer wieder im Umfeld und höre es auch. Kinder werden nach einer Trennung zum Pinball gemacht, vieles wird auf den noch so kleinen Rücken ausgetragen. 

Und ich frage mich wieso?

Auch ich war einmal in so einer Lage, ich trennte mich von dem Kindsvater der Teenmaus, und nie wäre mir eingefallen es auf ihrem Rücken auszutragen. 
Immer wieder nahm ich ihn in Schutz wenn er keine Zeit hatte, auch wenn ich oft enttäuscht deswegen war, so war ich auch enttäuscht auf mich. Wir hatten es nicht geschafft für sie als Eltern zu funktionieren, weil wir es als Paar nicht mehr schafften. Wir machten uns unsere Probleme immer unter uns aus, egal wie sauer ich auf ihn auch war. Für sie war und blieb er ihr liebender Papa so. 


Es gibt aber auch die andere Seite, wo Eltern alles über den Rücken der Kinder ausmachen und den anderen schlecht reden. Wo kein gutes Haar mehr am anderen Elternteil bleibt. 

Und die Kinder? 

Sie wissen doch oft gar nicht mehr zu wem sie halten sollen, lieben sie doch beide Elternteile! 

Halten sie aber zu dem einen, enttäuschen sie in dem Fall den anderen. 
So klein sie oft noch sind, so werden die Trennungskinder innerlich zerrießen. Oft hört man es von den Müttern, wie sie den Vater schlecht machen.
 DOCH ES GEHÖREN IMMER ZWEI ZU EINER TRENNUNG!
Und genau diese zwei sollten nur das Paar selbst sein, doch ihre Elternbeziehung können sie nicht trennen. Leichter ist es aber die Schuld wegzuschieben, einfach dem anderen in die Schuhe schieben und man selbst ist das Unschuldslamm.  Kommt dann noch ein neuer Partner oder Partnerin ins Spiel, wird es meist noch schlimmer mit der Hetzjagt. 
Die "verletzten" Gefühle werden auf den Kindern ausgelassen und sie dürfen den neuen Partner dann oft nicht mal mögen. 
Auch wenn man ihn eigentlich toll findet!
Das große Tauziehen kann beginnen und oft trennen sich Partner wieder, weil einfach der Exelternteil so mitmischt. 
Denkt in dem Fall aber einmal jemand an die Kinder? Sie spüren genauso diesen Hass, diese Wut und alle anderen negativen Gefühle. 
Denkt man jetzt, wie soll ich selbst mit dem klar kommen was mein Expartner getan hat? Dann sollte man genau hinsehen? ICH muss damit klar kommen, doch nicht mein Kind kann mir diese Last abnehmen. 
Wie soll ein Kind diese Last tragen, wenn man sie schon selbst nicht ertragen kann?

Es ist ja nicht verwerflich das man sauer ist auf den Vater der Kinder. Selbst hat man die ganze Arbeit, soll arbeiten gehen, denn Haushalt machen, die Kinder erziehen usw. Und beim Vater gibt es dann am Wochenende immer das Unterhaltungsprogramm und er hat diese Arbeiten ja nicht. Diese enorme Verantwortung. Und doch sind es unsere Gefühle, diese wir nicht auf die Kinder abschieben dürfen. Unseren Hass und Frust, an ihnen auslassen, sie innerlich Mitzerreißen. 
Ich möchte jetzt nicht derjenige sein der mit dem Finger aufzeigt. Nein, ich weiß wie schwer es oft war als alleinerziehende. Alle Sorgen immer alleine stemmen, die Wut auf ihn, die Liste könnte ich ewig weiter führen. Diesen Schmerz fühlen wir, wir legen uns damit Steine in den Weg. Auch wenn es schwer ist, baut lieber etwas Schönes daraus. Denn der Vater eurer Kinder wird weiter gehen, auch ohne euch! Egal wie sehr ihr ihn hasst. 

Und egal wie schwer es ist für euch als Paar. Zeigt euren Kindern trotzdem, ihr dürft uns beide lieben als Eltern und ihr müsst nicht mit ihn diesem Kampf mitkämpfen.

Und wenn ich jetzt nicht alle verschreckt habe mit meinem Beitrag, würde ich gerne mehr über alleinerziehende berichten. Ich möchte euch Eure Geschichten erzählen lassen. Gerne auch anonym!
 Wer Lust dazu hat schickt mir einfach eine E-mail. 

Liebe Grüße
Eure Julie



Freitag, 8. Juli 2016

Nein heißt NEIN!


Ihr lieben, dass Thema geht ja jetzt immer wieder durch die Medien. Nein heißt NEIN, oder heißt es doch JA?

Es geht für mich nicht erst beim Sexuellen Missbrauch los das ein Nein ein NEIN ist. So finde ich sobald jemand etwas nicht mag, und ganz klar NEIN sagt sollte dies gelten. 

Dazu muss ich euch aber die Geschichte dahinter erzählen. 

Ich war gestern im Freibad mit der Minimaus und die Teenmaus war mit einer Freundin schon dort. Und genau da fiel es mir auf! Nein nicht die Teenmaus hatte es betroffen, sondern vier Jungs spielten am Anfang harmlos am Schwimmbeckenrand und im Wasser. Einer der Jungs wollte einfach nicht ins Wasser, was ja auch okay war wie ich fand. Doch dies fanden seine Freunde nicht so. Einer der größten schnappte ihn und ging mit ihm zum Beckenrand. Immer wieder rief dieser Junge NEIN! So laut das sogar ich es auf einiger Entfernung hörte und auf das Treiben aufmerksam wurde. Dem größeren Junge war dies aber egal, mit dem Jungen auf dem Arm ging er zielgerichtet auf das Becken. Auch nach mehrmaligem "NEIN ICH MÖCHTE DAS NICHT!" von dem kleineren auf dem Arm, geschah es, er warf ihn einfach in das Wasser hinein. Auch die anderen Jungs feuerten ihn an. Aus Angst sonst derjenige zum sein der ins Wasser geworfen worden wäre, ich weiß es nicht. 

Was mich aber so erschreckte, warum wurde nicht auf dieses NEIN gehört? Warum musste über die Grenze von diesem Jungen gegangen werden? Ist dieses NEIN so wenig wert?

Ich möchte nicht wissen was dieser Junge im Alter von ca. 12-14 Jahren gedacht hatte!

Doch was er in diesem Moment lernte war klar. Ein NEIN ist ja doch ein JA. Ich kann noch so oft Nein sagen, wenn es dem anderen egal ist. Meine Gefühle werden nicht akzeptiert, irgendwann kann er auch so denken und es geht einem anderen Kind so. 

Es hatte mich wirklich schockiert, wieso ist ein NEIN so wenig wert. 

Dann kam mir der Selbstverteitigungskurs von der Teenmaus in den Kopf. Der war nur für die Mädchen gedacht. Doch wo sind da die Jungs? Müssen sie nicht sich auch verteigen können?

Oder sind sie ja doch das "STARKE" Geschlecht. Ihnen passiert schon nichts, sie können sich ja wehren?

Was ist wenn aber nicht? Haben sie nicht auch ein Recht, dass ihr Nein ein Nein ist? 

Ich finde es so erschreckend das über die Gefühle von Jungs so drüber gegangen wird. Und möchte nicht wissen wie viele Jungs jeden Tag in ihrem Bett liegen und Abends heimlich weinen, den sie waren ja an diesem Tag schwach. 
Schwäche gibt es aber als Junge oder als Mann nicht. Schon bist du das Weichei und wirst ausgegrenzt. 

Was entwickelt sich?

Ein Mann der auch bei Frauen sagt, dein NEIN ist mir nichts wert. 

Wir sollten alle ein Nein von jemanden akzeptieren und uns ins Gedächtnis rufen wie es uns dabei gehen würde, wenn wir Dinge nicht mögen und unser Nein nichts wert ist und einfach übergangen wird. 

Und auch Jungs dürfen mal schwach sein!

#neinheißtnein

Liebe Grüße
Eure Julie 


Mittwoch, 15. Juni 2016

Kinder ertrinken leise - Gefahren in der Sommerzeit

Gerade in der Sommerzeit passiert es immer wieder, man hört im Radio das Kinder ertrinken.
Jetzt denkt sich doch jeder, dass muss man doch merken!

Nein, weil Kinder nicht lauthals schreien wenn sie ertrinken. 
Warum ich das so weiß?

 
Weil ich selbst als Kind fast ertrunken wäre! 

Man kann nicht mehr schreien das einzige was man versucht ist Luft zu bekommen, einen Hauch Luft, bevor man wieder im Wasser untergeht. Ich war damals 7 Jahre, gerade in den Schwimmanfängen, eigentlich hätte ich es wissen müssen. Doch ich wollte mich doch nur am Rand des Schwimmbeckens ein Stück nach vorne ziehen. Meine Familie und der Schwimmmeister standen doch genau daneben, also was soll mir passieren. In diesem Leichtsinn passierte es, ich rutschte ab und sank ins Wasser. Immer wieder versuchte ich panisch den Beckenrand zu erwischen. Schreien ging nicht, sonst hätte ich keine Luft holen können. Nachdem ich ein kleines bisschen Luft geholt hatte, war ich schon wieder im Wasser, in meinem Kopf war immer warum hört mich keiner. Wir schreien, aber es kommt kein laut über die Lippen. Für mich ging es nochmal gut aus, sie haben mich noch bemerkt bevor mir die Kraft ausgegangen ist. 
Doch ich habe auch das andere erlebt. Wo keiner mehr kam um zu helfen, wo es zu spät war. 
 Wo ein Vater mit seinen Kindern schwimmen war, und der Sohn durch einen Schwimmer im Wasser gefunden wurde. Zu spät. Dort waren auch viele Menschen im Wasser, es hat ihn keiner gehört.

Weil Kinder LAUTLOS ertrinken!

Die Gefahr liegt ganz nah: Laut der European Child Safety Alliance (ECSA) verunglücken Kinder bis zu zwei Jahren am häufigsten in der Badewanne. Ein- bis Dreijährige ertrinken meist in Gartenteichen, die Zwei- bis Sechsjährigen in offenen Gewässern. Die über sechsjährigen Kinder ertrinken meist in Schwimmbädern.

Für Eltern gilt: 
Kinder müssen IMMER in eurer Sichtweite sein und kleine Kinder sogar in eurer Reichweite.
Schon 20 Sekunden aus, damit ein Kind ertrinken kann.

Nie durch Gespräche oder ein Buch ablenken lassen. Selbst wenn eure Kinder nicht im Wasser sind, so müsst ihr immer Achtsam sein. Wasser zieht Kinder immer magisch an. Berechnet wie lange ihr braucht und euer Kind könnte da schon im Wasser liegen. 


 Verlasst euch nicht auf den Schwimmmeister, sie leisten klasse Arbeit, doch bedenkt wie viele Menschen noch mit euch im Schwimmbad sind. Die Verantwortung habt immer ihr!

Doch wer denkt das passiert nur im Schwimmbad, für Kinder unter 3 Jahren reichen schon 5 cm Wassertiefe aus. 

Was sind schon 5 cm?  

Wenn wir alle ehrlich sind nicht viel, da reicht oft schon eine Pfütze aus. Also kann es überall passieren. Oder der Teich im Garten! Das Planschbecken! Die Badewanne!

Wie kann ich vorbeugen?
  • Babys und Kleinkinder dürfen niemals unbeaufsichtigt in der Badewanne bleiben.
  • Dies gilt auch für Schwimmbecken, Regentonnen und alle offenen Gewässer (wie z. B. Bach, Flüsse, Meer...)
  • Swimmingpools und Planschbecken abdecken wenn sie nicht benutzt werden.
  • Gartenteiche sollten umzäunt sein.
  • Verschließen Sie immer ihre Regentonnen kindersicher.  
  • Bei einer Bootsfahrt den Kindern immer eine Schwimmweste anlegen.
  • Nicht gleich nach dem Essen mit dem Kind ins Wasser gehen.
  • Kinder an heißen Tagen immer erst mit einer Dusche abkühlen, bevor es ins Wasser geht.
  • Kinder sollten so früh wie möglich schwimmen lernen. Wichtig ist, dass man dann immer wieder das Schwimmen übt, da es schnell wieder verlernt wird. 
 
Schwimmreifen und /oder Schwimmflügel schützen nicht vor dem Ertrinken!



Es kann jeden treffen, dass sollte man nicht vergessen! 

Ganz ehrlich wie oft wart ihr schon in so einer Situation, wo ihr dachtet: "Ist ja nochmal gut gegangen, er/sie ist ja nur kurz ins Wasser gefallen!"?

Irgendwann könnte dieses "KURZ" aber zu spät sein!

Deshalb lasst eure Kinder bitte nie alleine und unbeaufsichtigt mit Wasser. 

Eure Julie







Donnerstag, 21. April 2016

Muss das sein?


Müssen wir unsere Kinder mästen wie, ja wie als wenn man Schweine mästen würde?

Es tut mir der Vergleich Leid, aber anders könnte man es nicht ausdrücken. Zur Geschichte dahinter:

Ich habe gestern beim einkaufen in zwei kleine Kinderaugen gesehen und dann auf den Rest von diesem Kind. Sie erinnerte mich sofort an wenn. Diese Person kannte ich schon seit der Geburt und somit auch die Geschichte von der Person, nur von diesem Kind kannte ich sie nicht. Mir schossen Gedanken durch denn Kopf, sie könnte ja auch krank sein. Doch als ich die Mutter dazu sah, war mir es eigentlich schon klar.

Ich bin auch nicht die schlankeste, aber dieses kleine Mädchen was höchstens vier Jahre alt war, sie war nicht nur pummelig. Ein bisschen Speck hier und da, nein dieses Kind war richtig dick. Und das schlimme daran, dieses Kind hat sich dieses Leben, dieses Essen nicht ausgesucht. Sie hat es von ihren Eltern bekommen. Da muss ich mich wirklich fragen: "Wie kann man zuschauen und sein Kind so mästen?

Wie gesagt ich kenne dieses Mädchen nicht, aber ich kannte ein anderes Mädchen. Sie war auch schon so dick in dem Alter. Doch sie wurde gemästet! Ja regelrecht wurde ihr das Essen vorgesetzt mit den Worten: "Iss das du groß und stark wirst!"
 Da gab es aber nicht nur eine Portion!!!!, mit 2 konnte man ja erst satt werden. Von der Größe rede ich aber von Erwachsenenportionen.

Was die Folge hatte, dass ihr Magen immer größer wurde, somit hatte sie immer mehr Hunger und wurde immer dicker und dicker.
Ich glaube heute würde sie gerne die Zeit zurück drehen können. Ihren Eltern sagen, wieso sie so gemästet wurde!

Und da kommt mir dieses kleine Mädchen wieder in den Sinn. Weiß sie was alles vor ihr liegt?

  • Das sie es im Sportunterricht mal schwer haben wird?
  • Das sie gehänselt wird in der Schule deswegen?
  • Das sie Diabetes oder Bluthochdruck bekommen kann?
  • Das sie Gelenkprobleme bekommt, sich diese abnutzen und sie Schmerzen haben wird?
Von den seelischen reden wir gar nicht erst! 

 
Kinder werden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit dick, wenn ...
  • sie bei der Geburt schon viel gewogen haben
  • ihre Eltern auch übergewichtig sind
  • sie sich kaum bewegen
  • sie viel fernsehen
  • sie nur zuckerhaltige Getränke trinken und lieber Pommes und Co. essen anstatt Gemüse und Obst

 Wir sind die Generation XL und unsere Kinder werden XXL. Jeder 2. Erwachsene und jedes 6. Kind ist schon übergewichtig, irgendwie erschreckend finde ich.
Klar es ist doch so verlockend, überall gibt es Fastfood oder diese tollen süßen Getränke. Ich verfluche jetzt keinen, meine Kinder bekommen sowas auch, ABER in Maßen nicht in Massen. 
 Doch wenn wir nicht aufwachen, zerstören WIR unsere Kinder. 

Denn einen Teil tragen wir dazu bei.
So wie wir leben, sehen es unsere Kinder!
Unser Alltag ist ihre Kindheit. 

Wie gesagt ich bin auch nicht die schlankeste, nur wenn ich Kinder sehe die nicht nur pummelig sind sondern so richtig dick, würde ich die Eltern am liebsten fragen ob sie eh nicht sehen was sie ihrem Kind da antun!?
  
Ich habe die Lebensgeschichte von einem sehr dicken Kind gesehen, glaubt mir das ist nicht schön. 

Für alle die gerne mal schauen wollen wie der BMI von seinem Kind ist:

Auch auf die Gefahr hin das viele beleidigt sind, dass musste jetzt mal raus. 

Liebe Grüße 
Julie


Dienstag, 29. März 2016

Müll hat keine Füße

Eigentlich fing gestern alles so schön an. 
Wir gingen am Nachmittag mit der Minimaus wieder eine Runde spazieren. Dieses mal wählten wir den Weg durch den Wald. Die Vögel zwitscherten uns ein Lied und auch so konnte man so vieles entdecken. 
Unser Zwischenziel war eine bestimmte Bank mit einem wunderschönen Blick auf unsere Marktgemeinde.


Und kurz vor der besagten Bank fiel es uns schon auf. Der erste Müll lag dort am Wegesrand und wartete auf eine Mitfahrgelegenheit. Denn sein Besitzer hatte ihn einfach ausgesetzt. So wie man Hunde und andere Tiere immer wieder am Straßenrand aussetzt.

Dieser hat aber keine Füße, er kann auch nicht laut bellen. Nein dieser Müll liegt einfach da und bewegt sich nicht mehr von der Stelle.
Sein Besitzer hat ihn einfach aus dem Auto geworfen oder beim Spazieren gehen fallen gelassen.

Das wir eine Wegwerfgesellschaft sind wissen wir ja alle nicht erst seit gestern. Aber warum, muss man denn immer auch alles aus dem Auto werfen um es los zu werden. Man sieht es ja immer wieder, egal wo man fährt, im Straßenrand liegt bestimmt ein Teil was eigentlich nicht dahin gehört.

 

So lange lebt der Abfall

Wisst ihr eigentlich wie lange Abfall braucht bis er verrottet?
NEIN? SO UNGEFÄHR? 

Hier zeige ich euch mal wielange es braucht!

  • Kaugummi:       5 Jahre
  •  Tempo:             3 Monate
  • Glas:                 4000 Jahre
  • Plastikfolie:       30-40 Jahre
  • Blechdosen:      10-100 Jahre
  • Zeitung:             1-3 Jahre
  • Zigarette:           1-5 Jahre
  • Plastikflasche:   100-1000 Jahre
  • Bananenschale:  2 Jahre








Was passiert mit dem Müll in der Natur?



  • Er schadet nur der Natur und ihren Bewohnern
  • er gibt Giftstoffe an den Boden ab
  • Diese Giftstoffe wandern in unser Trinkwasser

DIESES TRINKST DU DANN WIEDER! 


Denkt doch das nächste mal bevor, ihr was aus dem Auto werfen möchtet, oder beim Spazieren gehen einfach fallen lassen möchtet, Müll hat keine Füße. 

Er bleibt solange liegen bis in jemand mitnimmt!

Man möchte in seinem Garten ja auch keinen Müll liegen haben, also macht es auch nicht in der Natur. 



Liebe Grüße 
Julie

Sonntag, 13. März 2016

Wer schön sein will muss... WAS?

Wie heißt das Sprichwort nicht sooft "Wer schön sein will muss leiden!"?

Aber warum muss man leiden?
 Um schön zu sein, weil die Nase zu groß ist, die Brüste zu klein und so kann man ewig weiter machen. 

Auch ich musste schon leiden um schön zu sein. Weil andere es als nicht perfekt sahen und ich somit das Gefühl bekam ich passe nicht dazu, so legte ich mich als Kind, ja richtig gelesen als Kind unter´s Messer. 

Wovon ich eigentlich rede?

Ich habe mir im Alter von 12 oder 13 Jahren die Ohren anlegen lassen. Früher sah ich aus wie ein kleiner Dumbo. Meine Ohren standen einfach nur sehr stark ab. Sogar mit langen Haaren fiel es immer auf. 

Das Ohren anlegen ist übrigens auch die einzige Schönheitsoperation die bereits im Kindesalter durchgeführt werden kann. Den im Durchschnitt ist das Ohr bereits bei einem Fünfjährigen ausgewachsen und die Krankenkassen zahlen es meistens auch bis zum Alter von 14 Jahren.  

 Im Vertrauen alles wird gut.

 Aber es kann auch schief gehen, es gibt immer 2 Seiten und jede kann eintreffen, muss sie aber nicht. Bei 99 geht es gut und beim 100 klappt es eben nicht so gut. 
 Damit muss man leider auch rechnen. Doch als Kind rechnet man doch nicht damit, man ist so richtig beflügelt und glaubt alles wird gut. 


Nun aber zum Teil mit dem Leiden:

Die Operation selbst ging ja noch da man mit Schmerzmitteln danach gut versorgt im Krankenhaus lag. Dafür ging der Horror daheim los! Eine Woche voller Schmerzen und kaum Schlaf begann. Ich bereute es so in diesem Moment es getan zu haben. Schmerzmittel wirkten nur kurze Zeit und da man ja nur nach einer bestimmten Zeit welche nehmen darf, gab es viele Schmerzen und noch mehr Tränen. 

Meine Mutter musste gute Nerven in dieser Zeit mit mir haben, denn die Nacht über lag ich nur da und heulte und wimmerte vor Schmerzen. 

Nach dieser Horrorwoche, anders kann ich sie leider nicht nennen, kam der Verband ab. 
Als Kind ist man halt noch naiv und denkt nun ist alles gut und es schaut auch gut aus!

Noch mehr Horror, denn alles war blau, noch dazu kam ein Ohr ist zu Hälfte angewachsen. Der Arzt meinte dann nur: "Das können wir einfach in einer Operation aufschneiden!!!!"

Wie ich nur das Wort AUFSCHNEIDEN hörte, war es vorbei!

Ich dachte nur noch da kommt mir keiner mehr dran, nochmal so einen Horror durchmachen war mir dann doch zu viel des Guten. 
So lebe ich heute noch mit meinem, wie soll ich es Liebevoll ausdrücken "anderen Ohr".
Wer es nicht weiß dem fällt es auch gar nicht so auf, nur mir da ich da meine Haare nicht hinter die Ohren bekomme. 

Meine Schwester setzte dann im Auto noch einen drauf wo sie mich sah!
"Du siehst aber richtig scheiße aus", war ihre Antwort wo sie meine Ohren sah. 

Das war zu viel nach dieser Horrorwoche, noch mehr Tränen folgten. Aber wie es so ist irgendwann ist jede Träne getrocknet. 

Ob ich es wieder tun würde? 
Ja ich glaube schon, auch wenn nicht alles so verlief wie es sollte!
Ich würde es nur viel eher machen lassen, da man als Kind einfach eine viel bessere Wundheilung hat. Ob´s dann leichter ist weiß ich leider nicht, da ja jeder anders ist. 

Habt ihr auch schon eine Schönheitskorretur vornehmen lassen?
Wie waren eure Erfahrungen?

Liebe Grüße 
Julie




Freitag, 26. Februar 2016

Sind wir nicht alle im Obstkorb?

Sind wir nicht alle im Obstkorb?

Jetzt denken sich viele, gehts bei der noch? Sind wir jetzt schon Obst
 und in einem Korb auch noch dazu?

                                              Ich werfe jetzt in den Raum ein großes JA!

 Und warum ich so denke erkläre ich euch auch gleich dazu. Angefangen hatte alles mit einem Bericht über Mütter. Diesen hatte ich erst vor kurzem gelesen und irgendwie spuckte er mir immer wieder im Kopf herum. 
Das schlimmste meist beim Auto fahren, genau dann wenn man seine Gedanken nicht aufschreiben kann. Da kam er dieser Gedanke mit dem Obst. 


****************

Es ging um die verschiedenen Müttertypen. Das jede denkt sie sei die beste und sie macht alles besser wie die anderen und nur ihr Müttertyp ist genau richtig. Wollen wir nicht alle das beste für unsere Kinder, egal welcher Müttertyp wir sind?
Keine Ahnung wieso, aber da schoss mir das Obst in den Kopf.
Stellt euch vor es gäbe nur Äpfel, sonst gibt es kein anderes Obst mehr!

Jeden Tag müsst ihr dann Äpfel essen, jeder Mensch auf der Welt, weil es gibt ja sonst kein Obst!

Eintönig? 

*******
(Ich möchte jetzt keinen angreifen, ich könnte jetzt jede Mütterrolle nehmen.)
 ******* 

Genauso wäre es doch wenn der Apfel nicht ein Obst wäre sondern nehmen wir an die Angebermamas. 
*Mein Kind kann das und jenes und spielt 5 Instrumente und kann 3 Sprachen.*
So und nun stellt euch vor das macht ab sofort jede Mutter. 
In deinem Dorf oder Stadt,
im ganzen Land und sogar auf der ganzen Welt. 

Es gibt ja nur diesen einen Typ von Mama, den Apfel. 

Stellt euch mal die Kinder vor jeder muss noch besser sein und was ist wenn es das Kind nicht kann?


Was wäre aber wenn es nur Birnen gibt?
Wenn die Birne die überängstliche Mutter wäre, die in jeder Situtation schon eine Katastrophe sieht. 
Die ihr Kind bei jeder Kleinigkeit beschützen möchte. 

Stellt euch jetzt alle Kinder vor, es gäbe nur noch ängstliche Kinder, weil ja überall Katastrophen und Gefahr lauert?


Diese Liste könnte ich noch ewig weiter führen. Es gibt ja noch Zweschken/Pflaumen, Bananen, Erdbeeren, Kirschen usw...... Aber für eine Sorte müsste man sich ja doch wohl entscheiden können. Ist doch jeder überzeugt seine Mütterrolle ist doch am besten.

  Warum können das denn andere nicht?

SO und da ist er wieder der OBSTKORB!

Für mich symbolisiert der Obstkorb den Begriff MAMA/MUTTER. 

Wir sind doch alle Mütter und wollen alle nur das beste für unser Kind, da ist es egal wie wir es anstellen. Ob diese Mütterrolle oder die nächste. Im Grunde sitzen wir alle im Obstkorb. 

Macht es nicht gerade diese Mischung aus? 
Oder wollen wir immer nur das gleiche Obst essen müssen?

Das wäre doch langweilig auf Dauer!
 Die Kinder können eh von den verschiedenen Formen lernen und ihnen ist es doch egal wie das Kind erzogen wird oder wie es lebt. 
Es sieht in ihm seinen Freund/Freundin. 

Vielleicht sollte man sich darüber Gedanken machen, wenn man das nächste mal über die verschiedensten Formen von Müttern reden möchte. 

ALLE LIEBEN IHRE KINDER UND WOLLEN DAS BESTE!

Liebe Grüße aus dem Obstkorb






Mittwoch, 3. Februar 2016

Wie perfekt ist perfekt?

Immer wieder sieht man sie auf den Straßen, die kleinen Minimenschlein die schon auf ihre kurzen Jahre gedrillt werden perfekt zu sein.

Tue ja nicht das oder gar dieses!
Wie oft geht einem der Gedanke, " Was denkt sich nur der Nachbar, wenn ich das oder dieses tue?!" durch den Kopf.
Wie oft tut man Dinge nicht die einem Spaß machen weil es ja nicht ins Umfeld passt?


Und wie oft müssen es auch unsere Kinder lernen?
Dieses PERFEKT SEIN!

Doch wie perfekt ist perfekt sein?

DU MUSST IMMER 1. SEIN!

Ist der 2. den nicht auch gut gewesen? Vielleicht war es nur eine Sekunde, 1 SEKUNDE, dass schreiben dauert ja länger als sie ist.Vom dritten reden wir ja gar nicht mehr. Aber am schlimmsten hat es doch der vierte, so ganz knapp am Treppchen vorbei. 
Doch hat nicht jeder sein bestes gegeben?
War es nicht wunderschön und perfekt so wie er es gemacht hat, egal ob 1, 2, 3.....?

Wie oft stehen dann schon die Eltern und sagen nächstes mal geht es aber besser?

Und das Kind?

Das denkt sich ich war nicht PERFEKT! 

DU MUSST SCHLANK UND SCHÖN SEIN!

Ist man nur perfekt wenn man dünn ist?
Wie dünn?
Ja so wie ein Magermodel ist schon schön! 
Ob es gesund ist? 
Egal dünn ist PERFEKT!

Schaffen sie es nicht fühlen sie sich schlecht, fangen an Essstörungen zu entwickeln. Die Dicken werden ausgeschlossen, wo sie ja am wenigsten PERFEKT sind.

Und was ist erst wenn die Nase krumm oder zu groß oder gar man anders wo ein nicht perfektes Körperteil haben?
Sind wir dann nicht auch perfekt so wie wir sind?

Man verlernt schnell seinen Körper nicht mehr zu lieben!
Weil es ja nicht PERFEKT ist wie die Außenwelt sagt!

Aber gut das die Schönheitsindustrie so boomt,
unsere Kinder werden Generation Plastik, Botox usw.

Weil das ja Perfekt ist!

Du musst immer BESSER SEIN!
Man ist nur perfekt wenn man gute Noten hat, ja dann gibt es einen guten Job
 und dann kannst du viel Geld verdienen!
 Ja und es kommt die Generation BurnOut immer mehr.
Auch schon bei Kindern, da sie ja immer perfekt sein müssen.


Sollten nicht andere Dinge wichtiger sein als immer zu schauen das man PERFEKT ist?
PERFEKT FÜR DIE ANDEREN!

Jeder Mensch ist Perfekt egal...
.... ob er dick oder dünn ist!
... ob mit krummer Nase oder schiefen Ohren
.... ob groß oder klein
.... ob er gute Noten oder schlechte Noten hat
... ob er viel erreicht hat oder wenig
... ob gesund oder mit Behinderung

Das wichtigste ist das man selbst glücklich ist
WIR LEBEN NICHT FÜR ANDERE!!!!

Und da ist es egal ob es für Familie, Freunde oder das gesamte Umfeld ist!

Und  soll ich euch was sagen?
Ich hatte bei meinen Ohren auch das Gefühl ich bin nicht perfekt.
So ließ ich sie mir anlegen als Kind, 1 Woche Höllenschmerzen und kaum Schlaf.
Für was?
Damit ich doch perfekt werde!
Tja das eine Ohr ist angewachsen an der Haut.
Nicht perfekt?

DOCH WEIL DAS BIN ICH!!!!

Meine große Maus hat neben dem Auge eine Narbe durch einen Unfall.
Nicht perfekt?
DOCH WEIL DAS IST SIE!

Ein paar Millimeter weiter und es wäre ins Auge gegangen.

Ihr seht alles hat immer 2. Seiten, man muss nur die Blickrichtung ändern und alles ist wieder besser.


JEDER IST PERFEKT!




Mittwoch, 28. Oktober 2015

Was ist wirklich wichtig?

Was ist wirklich wichtig?

Über diese Frage bloggte vor ein paar Tagen Stefan Pirnbacher. Hier könnt ihr lesen was er dazu schrieb. Irgendwie sprach mir die Frage aus der SEELE. 

Sie beschäftigt mich seit einiger Zeit immer wieder.
WAS IST WIRKLICH WICHTIG? 

Habt ihr euch schon mal diese Frage gestellt? 
Ich meine so richtig bewusst gestellt?

Leider sind wir immer mehr zu einer Protzgesellschaft geworden. 

Wer hat das GRÖßTE Haus? 
Hat der Nachbar ein größeres Haus, müssen wir da noch größer bauen?
Ist das wichtig?

Wer hat das neueste und GRößTE Auto? 
Sind wir neidisch und wollen auch ein anderes oder vielleicht noch besseres Auto, wenn Freunde eins haben?
Ist das wichtig?

Wer hat das beste und neueste Handy?
Muss ich immer mit der Zeit gehen und alles was neu ist haben, weil es ja so wichtig ist, hat doch XY auch das gleiche.
Ist das wichtig?

Das ganze kostet Geld, 
für dieses Geld müssen wir Arbeiten, 
Arbeit kostet Zeit, 
unsere Lebenszeit um genau zu sein. 

Ist das heut zu Tage wichtig, immer das beste und neueste zu haben, 
immer der größte zu sein?

Ganz ehrlich, ich kann sagen NEIN IST ES NICHT!

Das wichtigste ist Zeit für die Menschen die wir lieben. 
Denn irgendwann nimmt uns die Zeit genau diese Menschen.
Zeit mit den Menschen die man liebt, das ist wichtig. 


Ist nicht unsere Gesundheit wichtig? 
Was bringt es mir wenn ich mir all diese tollen Sachen leisten kann! 
Dafür der Preis aber so hoch ist. Man muss immer mehr arbeiten um sich diese Dinge leisten zu können. Schlafen kann ich ja auch später. Man muss sich nur umsehen wieviele Menschen es mit Burn-Out gibt. 

Ist es wichtig das man immer das neueste vom neuen hat?
Kann ich mich über Kleinigkeiten noch freuen?
Freue ich mich für andere?

Dieser Satz "Was ist wirklich wichtig?" hat mich so zum Nachdenken angeregt. 
Nein eigentlich war es schon länger da. 
Er hat es ans Tageslicht geholt. 

Und was auch sehr wichtig ist. 

Man darf sich selbst nicht vergessen!
Menschen die mich wirklich gerne haben, mögen mich so wie ich bin. Da muss ich nicht das neueste von sonstwas haben. 
Ich muss ihnen nicht beweißen wie ach so toll ich bin, weil ich ein dickes Auto habe. 
Sondern ihnen bin ICH wichtig. 
Mit allen Macken und Kanten. 
Einfach ICH!
Und dieses ICH sollte keiner in uns vergessen. 

Das wichtigste ist das man sich über kleine Dinge, die nichts kosten noch freuen kann, das ist wichtig. 

Nicht wie ich XY übertreffen kann. 
Denn ganz ehrlich auch dieser wird versuchen dich zu übertreffen. 
Und dann viel Spaß beim wieder übertreffen. 

Und vergesst die Kinder nicht! 
Sie bekommen es vorgelebt und werden es so leben. 

Zeigt ihnen was wirklich wichtig ist im Leben. 

FAMILIE
HARMONIE
FREUNDSCHAFT
GEFÜHLE 
GlÜCKLICH SEIN SO WIE MAN IST
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