Dienstag, 15. November 2016

Blogparade: So hab ich mich als Mama verändert

Hallo ihr Lieben!

Die liebe Frieda, Frontfrau vom Blog 2kindchaos rief zu einer  Blogparade auf und wollte wissen wie wir uns als Mama verändert haben!

Doch wann wurde bei mir aus einem ICH ein WIR?

Ich denke mir immer wieder daran, damals vor 15 Jahren, wie es war als ich erfuhr das ich Mama werde. Es ist sogar auf den Monat fast 15 Jahre her. Und dann sehe ich auf meine 14-jährige Tochter und denke an unsere Höhen und Tiefen. Es waren viele Veränderungen in diesen 15 Jahren. Nicht nur die äußerlichen die man sah, nein auch in uns tief drinnen veränderten wir uns immer wieder. Der Moment wo mich zur Mama machte war kein leichter. Oft zweifelte ich an mir, war ich nicht doch zu jung. Doch was wäre gewesen, hätte ich meinen kleinen Bauchbewohner weggemacht und wäre zu meiner Lehre als Kinderkrankenschwester gefahren? Wäre ich dann nicht ein Verräter gewesen? Möchte Kinder gesund pflegen und mein Kind sollte nicht leben dürfen! So stand für mich schnell klar, ich werde MAMA und werde dazu stehen. 

Ich musste erwachsen werden, von heute auf morgen. Mein Kind sollte immer meinen Weg ab da mit mir teilen. Jede Entscheidung betraf ab da auch sie und das schon in der Schwangerschaft. Sechs Tage vor meinem 19. Geburtstag wurde ich zum ersten Mal Mama. Die zweite Maus kam fast 10 Jahre später und machte mich zur 2-fach Mama.

 


 Doch wie hab ich mich wirklich verändert?

Hier kommen  meine Top 3 der Mama-Veränderungen:

1. Mein Traumberuf löste sich wie eine Seifenblase auf
 Ich wollte immer schon Kinderkrankenschwester werden. Seit ich denken kann stand das immer ganz oben auf meiner Wunschliste der Traumberufe. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie groß die Freude war als endlich der Brief mit der Zusage kam. Doch leider kam kurze Zeit später auch die Nachricht die mich zur Mama machte. Einen kurzen Moment wusste ich nicht mehr weiter. Ich sah wie mein Traum wie eine Seifenblase platzte. Wie hätte ich als Kinderkrankenschwester lernen können und dafür mein eigenes Kind abtreiben? Das wäre mir zu egoistisch gewesen. So stand ich zu meinem Kind, auch sie nicht geplant war. Wo die Teenmaus etwas größer war, bewarb ich mich nochmals in dem Krankenhaus. Ich muss dazu sagen es ist 4 Stunden von meinen Elternhaus entfernt.  Doch dort merkte ich nach dem Satz:" Wenn sie ihr Kind bei ihren Eltern lassen, dann bekommen sie die Lehrstelle!" ich werde endgültig mit dem Wunsch abzuschließen. Heute könnte ich mir es gar nicht mehr vorstellen in diesem Beruf zu arbeiten.

2. Man ist auch ohne Papa starkIch war einige Zeit alleinerziehende Mama und auch wenn man am Anfang denkt es geht nichts mehr, man verzweifelt am liebsten. Es geht immer wieder bergauf! Klar es ist nicht immer leicht, da man ja Mama und Papa gleichzeitig sein muss. Die freien Zeiten auf einmal sehr begrenzt sind und auch so muss man jede Entscheidung alleine treffen. Doch es hat mich auch stark gemacht und mir gezeigt das ich vieles schaffen kann. Lange vor der Trennung hatte ich immer das Gefühl, dass ich wegen dem Kind mit ihm zusammen sein müsste. So ist es aber nicht, keinen macht es glücklich in dieser Situation. Manchmal ist es besser, wenn man einen Schlussstrich zieht. Auch wenn es nicht immer alle verstehen, sie müssen auch nicht in meinen/deinen Schuhen laufen.


3. Liebe braucht eben Platz und macht einen sentimental
 Körperlich habe ich mich am meisten verändert. Vor der ersten Schwangerschaft hatte ich Kleidergröße 36 und nun bin ich über 40. Liebe braucht eben manchmal seinen Platz.
Genauso habe ich früher meine Mama nie verstanden. Warum musste sie zum Beispiel immer bei Aufführungen von uns weinen? Doch jetzt stehe ich oft da und merke wie die Tränen langsam in meine Augen laufen. Bei Filmen wo jemand weint, da sitze ich meist vor dem Fernseher und heule einfach mit. 


Wie hast du dich als Mama verändert? 

Wer auch bei der Blogparade von Frida mitmachen möchte, der findet hier die Information wie es geht. 

Liebe Grüße 
Eure Julie